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Ba Rja-Vung Tau

Die Küstenprovinz, zu der auch die rund 180 Kilometer südlich gelegene Con Dao-Archipel mit seinen 16 Inseln gehört, ist die wirtschaftlich zweitstärkste Provinz des Landes, nach HCMC und noch vor Hanoi.

Hier werden vor allem Erdöl sowie Fisch und Meeresfrüchte verarbeitet. An der Küste sind bei Vung Tau, Long Dat und Xuyen Moc eine ganze Reihe schöner Strände zu finden sowie im Osten der Provinz das Naturschutzgebiet Binh Chau - Phuoc Buu.

In der Provinzhauptstadt Vung Tau steht seit 1974 eine 32 Meter hohe Christusstatue, die vierthöchste weltweit. Der Bau der begehbaren Statue begann gegen Ende des Vietnamkrieges und wurde 1993 im Auftrag der staatlich anerkannten „Vietnamesischen Katholisch-Patriotischen Vereinigung“ beendet. Unweit der Statue, unmittelbar an der Landzunge von Vung Tau, liegt das Inselchen Hon Ba mit einem kleinen Tempel auf der „Bergspitze”, bei Ebbe mit gutem Schuhwerk zu Fuß zu erreichen.

Mit der Con Dao-Inselgruppe gibt es ein touristisch noch recht wenig erschlossenes Traumziel, dessen umliegende Gewässer mit einem gleichnamigen Nationalpark geschützt sind, ein Paradies für Wanderer und Taucher. Die Strände um Con Dao gehören zu den schönsten Vietnams. Die Geschichte von Con Dao ist von den Schattenseiten der kolonialen Vergangenheit eingetrübt. Die „Teufelsinsel”, wie die größte Insel Con Son genannt wurde, war erst unter den Franzosen und später auch bei den US-Amerikanern eine Gefängnisinsel, von der es kein Entkommen gab. Die Ruinen der verfallenen Gebäude können heute noch besichtigt werden. Angesichts der zu großen Teilen noch unberührten Natur und wunderschöner Strände wie den Dam Trau-Strand in der Nähe des Flughafens, den Korallenriffen und malerischen Buchten, tritt dieser Teil der Geschichte einer der letzten unberührten Inseln Vietnams jedoch immer mehr in den Hintergrund.

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