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Can Tho

Can Tho in der gleichnamigen Stadtprovinz ist nicht nur geografischer Mittelpunkt, sondern auch das ökonomische und kulturelle Zentrum des Mekongdeltas.

Obwohl keine 200 Kilometer entfernt am Rand des Deltas mit Ho Chi Minh-Stadt die größte vietnamesische Metropole gelegen ist, laufen in Can Thao „die Fäden” zusammen. Hier steht die längste Hängebrücke Südostasiens und bislang teuerste Brücke Vietnams, hier ist die erste Anlaufstelle und der wichtigste logistische Umschlagspunkt im Mekongdelta. Von hier aus erschließen Reisende und Unternehmen das mächtige Mekongdelta.

Weniger eine Stadt als vielmehr ein „Sprawl” aus lose verbundenen Siedlungen, ist Can Tho vor allem für seine Schwimmenden Märkte bekannt, beispielsweise den Cai Rang, einer der größten im Delta, oder den weniger frequentierten Phong Dien. Die Märkte stehen im Gegensatz zu der industriellen Bedeutung der Stadt, deren Ufer von Fabriken und zahlreichen Fischfarmen gesäumt sind. Can Tho ist ein „Powerhouse” in Vietnam.

1739 erstmals als Tran Giang erwähnt, entwickelte sich die Stadt in der französischen Kolonialzeit zum wichtigsten Handelsplatz im Delta, eine Eigenschaft, die bis heute erhalten geblieben ist. In Can Tho selbst gibt es neben der Ninh Kieu-Uferpromenade eine dem chinesischen General Quan Kong gewidmete Pagode, die neuzeitliche Munirangsayaram-Pagode, die das spirituelle Zentrum der lokalen Khmer-Gemeinde ist, oder das städtische Museum mit archäologischen Fundstücken zu sehen. Allerdings gibt es abseits der Fabriken die für das Delta typischen verwinkelten Kanäle, die sich mit dem Boot, aber auch zu Lande mit dem Fahrrad gut erkunden lassen.

Darf es noch etwas mehr Vietnam sein?

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