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Dak Nong

Die vergleichsweise ebene Provinz in rund 500 Metern Höhe ist an den Ausläufern des Truong Son-Gebirges gelegen, auch als Annamitische Kordilleren bekannt.

Etwa zur Hälfte bewaldet, sind hier das Naturschutzgebiet Nam Nung sowie der Yok Don-Nationalpark und der Bu Gia Map-Nationalpark beheimatet. In Dak Nong, dessen Nordostgrenze von den Flüssen Song Serepok und Song Krong gebildet wird, gibt es eine ganze Reihe sehenswerter Wasserfälle, beispielsweise Dray Sap, rund 30 Kilometer von Buon Ma Thuot-Stadt entfernt sowie die in unmittelbarer Nähe gelegenen Dray Nur und Gia Long. Etwas weiter nördlich liegt Trinh Nu, der „Virgin Waterfall”, eine der bekannteren Naturschönheiten des Zentralen Hochlandes.

Diese Region Vietnams ist für eine weitere Besonderheit bekannt: Ihre rituell aufgeführte Musik unter der charakteristischen Verwendung von Gongs, den „Gong-Kulturraum”, seit 2005 von der UNESCO anerkanntes Kulturerbe. Die UNESCO würdigt damit seit 1997 „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Kulturerbes”, also besondere kulturelle Ausdrucksformen wie Tanz, Theater, Musik und mündliche Überlieferungen sowie Bräuche, Feste und Handwerkskünste. Das mag etwas sperrig klingen, ist jedoch ein deutlicher Hinweis auf hohe und schützenswerte Kulturgüter im allgemeinen. Im Zentralen Hochland Vietnams ist nämlich bei den verschiedenen Bergvölkern noch eine eigenständige Kultur erhalten geblieben, die sich deutlich von der von chinesisch beeinflussten Linie der Vietnamesen unterscheidet. Die Einbeziehung der ethnischen Minderheiten in Vietnam ist kein kleines Unterfangen, dem sich der gesamte Staat stellt. Zur Bergregion des Gong-Kulturraumes gehören neben Dak Lak auch die Provinzen Dak Nong, Gia Lai, Kon Tum und Lam Dong.

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