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Nghe An

Nghe An ist die flächenmäßig größte Provinz Vietnams und hat mit insgesamt 437 Kommunen auch die höchste Anzahl an Gemeinden.

Rund zwei Drittel der Provinz sind bewaldet, mehr als drei Viertel bergig oder zumindest hügelig, dennoch ist die Verkehrsinfrastruktur für vietnamesische Verhältnisse außerordentlich gut. Nghe An und die südlich anschließende Provinz Ha Thinh waren in den Jahren 1976 bis 1991 noch die Provinz „Nghe Tinh”, bevor die heutigen Verwaltungseinheiten geschaffen wurden.

Mit dem artenreichen Pu Mat-Nationalpark und den bemerkenswert schönen Stränden bei Cua Lo gibt es zwei herausragende Sehenswürdigkeiten. Vietnam selbst hat in der Provinz 131 sogenannte „National Treasures” bestimmt, nationale Kulturgüter, zu denen beispielsweise das Geburtshaus von Ho Chi Minh in Kiem Lien zählt. Vinh, die Hauptstadt der Provinz, war über die Jahrhunderte einer ganzen Reihe von Zerstörungen ausgesetzt, die historische Bausubstanz ist so gut wie verschwunden. Nicht zuletzt die Tatsache, dass hier der Ho Ch Minh-Pfad seinen Anfang hatte, dürfte Anlass für die US-amerikanischen Bombardements gewesen sein. Eine der wenigen unversehrten Bauten, die einen Besuch lohnen, ist der Hong Son-Tempel. Früher als das „Tor zum Süden” bezeichnet, verbindet Vinh über den Highway No.1 die beiden Pole Hanoi und Ho Chi Minh-Stadt. Dazu stellt Vinh für das Binnenland Laos die wichtigste nördliche Hafenstadt dar.

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