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Vinh Long

In dieser zwischen zwei Flüssen Tien und Hau gelegenen Provinz teilt sich der Mekong hier in unzählige Arme und Kanäle auf, zwischen denen durch die Schwemmstoffe fruchtbare kleine Inseln entstanden sind.

Besonders die prächtigen Blumenfelder sind ein Resultat dieser geologischen Besonderheit. Kein Wunder, dass der Markt der Provinzhauptstadt Vinh Long zu den bemerkenswertesten des Deltas zählt. Wem das Treiben in der Stadt zu bunt wird, sucht eines der unzähligen Restaurants und Cafés am Fluss auf.

Die Region ist kein unbedeutender Teil der vietnamesischen Geschichte, nämlich im Rahmen der Expansion nach Süden während des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein großer Teil dieser jüngeren Vergangenheit ist nur unzureichend dokumentiert und für Touristen kaum nachzuvollziehen. Was hingegen noch zu sehen ist, ist die französische Kolonialvergangenheit, die nicht zuletzt in der Architektur ihre Spuren hinterlassen hat. Und der chinesische Einfluss, mit seinen Tempeln, seiner Heilkunde und seiner Küche. Die große romanisch-katholische Kirche in Vinh Long, der Gouverneurspalast aus dem späten 18. Jahrhundert und eine bekannte kantonesische Pagode sind Zeugen dieser Einflüsse.

Vinh Long-Stadt selbst ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt im Süden Vietnams, neben den Wasserwegen spielen Hafen und Flughafen eine wichtige Rolle. Die Schrägseilbrücke, die Vinh Long mit Cai Be verbindet, hat es ihrer Aussicht wegen bereits zu einer der Touristenattraktionen im Delta gebracht. Und: Die Gegend eignet sich bestens für Ausflüge mit dem Fahrrad, entlang der Reisfelder und endlosen Obstplantagen oder auch mit dem Boot.

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