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Oudomxay

Außer einem 15 Kilometer langen Grenzstück zu China wird Oudomxay nur von laotischen Nachbarprovinzen eingerahmt.

Im letzten halben Jahrhundert kam es in Laos immer wieder zu Neuordnungen der Provinzen, so auch hier. Oudomxay wurde 1976 von der Provinz Luang Prabang abgespalten. 1987 ersetzte Muang Xay die bisherige Hauptstadt Ban Nahin.

Die größte ethnische Gruppe stellt mit etwa zwei Dritteln der Bevölkerung die Khmu, die das Gebiet um das Jahr 700 besiedelten. Die Hauptstadt Muang Xay hingegen geht auf eine Gründung der Lao Ly zurück, einer südchinesischen Ethnie. Neben den Lao, deren Anteil im gesamten Land etwa 70 Prozent beträgt und die in Oudomxay nur 25 Prozent der Bevölkerung ausmachen, siedeln hier die Hmong, ein indigenes Volk, das hauptsächlich in den Berggebieten Südchinas zu finden ist.

Das im Norden der Provinz gelegene Muang Xay ist einer der wenigen Flecken in der Provinz mit Elektrizität und mit einem Flugplatz, der „Verkehrsknotenpunkt” der Region. Von der Provinzhauptstadt aus ist die einzigartige Chom Ong-Höhle erreichbar, die mit über 16 Kilometern Länge die größte bekannte Höhle im Norden von Laos. Ebenfalls einen Ausflug wert: Der im dichten Primär-Urwald gelegene Nam Kad-Wasserfall. Im Süden der Provinz ist das am Mekong gelegene Pak Beng ein beliebter Zwischenstopp zwischen Huay Xay in Bokeo und Luang Prabang.

Das von traumhaften Bergen und Hügeln gekennzeichnete Oudomxay ist touristisch kaum erschlossen, hier finden Reisende das Land noch relativ unverändert vor. Die ersten Ökotourismus-Initiativen versuchen die Region sanft für Besucher zu öffnen.

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