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Takeo

Tempel und Seide, diese beiden Posten stehen beim südlich von Phnom Penh gelegenen Takeo auf der Haben-Seite.

Keine 100 Kilometer von der Landeshauptstadt entfernt, befindet man sich hier in der tiefsten Provinz. Die beiden wichtigsten Ausflugsziele, die Tempelruinen auf dem Berg Phnom Chisor mit ihrem herrlichen Panoramablick und dem Ta Prohm Tempel (gleichnamig mit dem berühmten Tempel in Siem Reap) lassen sich auch von Phnom Penh aus erreichen. Ein Ausflug zum Phnom Da-Tempel lohnt sich ebenfalls, allein der Fahrt wegen, die von der Hauptstadt Takeo aus über einen der Kanäle führt, vorbei an Reisfeldern und Entenfarmen.

Vor fast 2000 Jahren gelangte die Seide nach Kambodscha, aus China und möglicherweise zeitgleich aus Indien und mit ihr die Technik des Seidenwebens. Die ist seither tief in der kambodschanischen Kultur verankert, doch auch hier haben die Roten Khmer eine blutige Spur hinterlassen: Die meisten Weberinnen wurden während der Schreckensherrschaft ermordet, die Webstühle verbrannt. Das Wissen um diese Tradition konnte nur mühsam aufrecht erhalten werden. Heute gibt es in Kambodscha wieder rund 15.000 Weberinnen, von denen zwei Drittel in der Provinz Takeo leben, die für ihre Seidenweberdörfer bekannt ist.

Darf es noch etwas Kambodscha sein?

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