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Die Küche Vietnams – schon immer Fusion

18.03.2018

Unsere Restauranttipps für Vietnam

Die Küche Vietnams wird international immer beliebter: Gesund, einfach, frische Zutaten und raffinierte Interpretationen der westlichen Klassiker in fantastischer Qualität. Eigentlich ist die vietnamesische Küche bereits von Haus aus eine "Fusionsküche", schon bevor der Begriff des "Fusion Cooking" angesagt war.

"Fusion" oder "Cross Culture": Vietnam ist eine wunderbare Liason vieler verschiedener Einflüsse und die vielleicht abwechslungsreichste Küche Indochinas. 

Hier finden sich Elemente der chinesischen wie der thailändischen Küche und Einflüsse aus Indien. Nicht zuletzt haben die Kolonialmächte ihre Spuren hinterlassen, besonders die Franzosen, deren Baguettes, Croissants und Kaffee eine eigene, vietnamesische Variante erfahren haben.

Bestes Beispiel für den „vietnamesischen Weg“ ist Bánh Mì, die lokale Version des belegten französischen Baguettes, von dem nicht wenige sagen, dass sie besser sei als das Original. Was möglicherweise den Hype erklärt, den es seit Jahren um diese Streetfood-Variante gibt. Bánh Mì geht auf das Baguette der Franzosen zurück, jedoch wird dafür ein weicherer Teig verwendet, dessen Kruste zudem weniger „massiv“ ist. Und natürlich werden Bánh Mì mit typisch vietnamesischen Zutaten und Dressings zubereitet.

Regionale Besonderheiten

Überhaupt sind im Laufe der Zeit regionale Besonderheiten entstanden. So finden sich im Norden klassische Suppen- und Fischgerichte, die eher mild sind, während im Süden die indischen Einflüsse bei scharfen Currys und der Verwendung von Früchten zu erkennen sind. In Zentralvietnam wiederum wird häufig die aus der thailändischen Küche bekannte Kokosmilch verwendet.

Vielfalt mit „System“

Die lokalen Traditionen haben einige fundamentale Gemeinsamkeiten: Die Verwendung von Reis bei fast jeder Mahlzeit, Brühe bzw. Suppen als Grundlage von Gerichten, eine ansprechende Präsentation der Gerichte und immer wieder köstliche Dip-Saucen.

Eine weiteres Kennzeichen vietnamesischer Gerichte ist die harmonische Kombination der fünf Geschmacksrichtungen scharf (verkörpert Metall), sauer (Holz), salzig (Wasser), süß (Erde) und bitter (Feuer). Der raffinierte Einsatz von aromatischen Kräutern, frischem Gemüse und Fleisch sowie die gezielte Verwendung von Gewürzen machen die vietnamesische Küche unverwechselbar in Südostasien. Und zu einer der gesündesten überhaupt.


Alle ZugVogel-Tipps für Vietnam auf einen Blick

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Hanoi

Pho (gesprochen „fohl“), Suppe, ist für die Einheimischen eine Art Grundnahrungsmittel und fast überall zu bekommen. Wo Sie in Hanoi außerdem Bún Châ und Châ Cá bekommen, erfahren Sie bei hier.

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Hue, Da Nang & Hoi An

Natürlich können Sie auch woanders in Vietnam Banh Tráng bekommen, die bekannten Frühlingsrollen, doch hier in der Mitte Vietnams fanden wir sie besonders gut. Überhaupt ist Zentralvietnam eine Art Schnittstelle zwischen der Küche des Nordens und des Südens, die eine Menge interessanter Gerichte bereit hält, wie unsere Tipps zeigen.

Restaurant-Tipps Hue, Da Nang, Hoi An

Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon)

Bánh Xèo, Crêpes mit Kurkuma und Kokosmilch, gefüllt mit Schweinefleisch, Shrimps, Bohhnensprossen oder Mungobohnen, so schmeckt der Süden Vietnams. Dort haben wir auch die besten Bánh Mì gefunden, die Baguettes à la vietnamienne, die Sie bei den ZugVogel-Tipps finden.

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